Stadtarchiv

Wir über uns

Seit dem 14. Jahrhundert versuchen die Archivare in der Stadt Coesfeld, das zu sichern, was für die jeweilige Zeit von Bedeutung war: die Stadtwerdungsurkunde, das Protokoll eines Hexenprozesses oder die Nachricht über eine Geburt, eine Heirat, einen Tod.


Das Archiv will für alle Interessierte eine Anlaufstelle sein, die sich für die Geschichte der Stadt interessieren. Und dies Interesse kann ganz unterschiedliche Wurzeln haben: Der Grundschüler will wissen, warum seine Straße so heißt wie sie heißt. Die Hauseigentümerin schaut sich die Einrichtung ihres Baugebietes an. Wann zog meine Familie nach Coesfeld? Oder: Ein Wissenschaftler erforscht die Armut im 16. Jahrhundert im hansischen Coesfeld.


Aber auch die Verwaltung der Stadt wird bedient: Wann wurde welche Entscheidung im Rat gefällt? Welchen Wert hatte welches Gebäude?
Historische Wurzeln bilden die Identität des Einzelnen, von Gruppen, des Gemeinwesens. Um diese Wurzeln bewusst zu machen und ihre schriftlichen Grundlagen zu sichern, dafür arbeitet das Archiv.
Im Stadtarchiv Coesfeld werden Unterlagen erfasst, bewertet und übernommen. Und das übernommene Archivgut wird sachgemäß verwahrt, ergänzt, gesichert, erhalten, erschlossen, erforscht, für die Nutzung bereit gestellt und veröffentlicht. So schreibt es das Archivgesetz des Landes Nordrhein-Westfalen vor. Es betrifft genauso mittelalterliche Urkunden, wie Fotografien oder Bebauungspläne, Ratsprotokolle oder das Schriftgut des Standesamtes. In absehbarer Zeit können auch elektronische Daten im Archiv abgerufen werden.


Neben dem offiziellen Schriftgut der Stadt Coesfeld sammelt das Archiv aber auch Unterlagen von Vereinen, Parteien, Nachbarschaften, Zweckverbänden oder von Privatpersonen.

 
Jeder und jede darf das Archiv nutzen, soweit andere rechtliche Forderungen (z.B. Datenschutz) dies nicht untersagen. Damit steht das Coesfelder Stadtarchiv sowohl Familienforschern und -forscherinnen als auch allgemein historisch und/oder wissenschaftlich Interessierten offen.

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